Kooperation zwischen ST und MicroControl –
Implementierung eines CANFD Treibers für das neue STM32C5 MCU
Die Implementierung eines CANFD Treibers für die neueste STM32C5 Microcontroller Serie war bemerkenswert unkompliziert und erforderte nur etwa zwei Tage Entwicklungszeit, die vor allem dafür aufgewendet wurden, das Referenzhandbuch und die technischen Details der neuen MCU gründlich zu lesen und zu verstehen. Die von ST bereitgestellte umfangreiche Dokumentation machte den Anpassungsprozess dank klarer Registerbeschreibungen und Konfigurationsrichtlinien außerordentlich schnell und effizient.
Die überlegene Leistung des STM32C5 im Vergleich zur STM32C0-Serie zeigt sich besonders deutlich bei der Implementierung von CANFD-Protokollen, insbesondere im Rahmen des CANopenFD Master Stacks von MicroControl. Die verbesserte Leistung, die auf die größere RAM-Kapazität und die höheren Taktraten der C5-Serie zurückzuführen ist, ermöglicht eine robustere Handhabung komplexer CANFD Nachrichtenverarbeitungs- und Arbitrierungsverfahren.
Ein wesentlicher Vorteil des STM32C5 ist die Möglichkeit, den erweiterten Taktbaum zu nutzen, wodurch der Takt der CAN-Bus Schnittstelle präzise auf 40 MHz abgestimmt werden kann – genau die von Bosch empfohlene optimale Frequenz für Blockoperationen von CANFD Peripheriegeräten.
Diese Taktungsfunktion gewährleistet eine zuverlässige Kommunikation bei hohen Datenraten unter Einhaltung der Branchenstandards, wodurch sich der STM32C5 hervorragend für anspruchsvolle CANFD Anwendungen eignet, die sowohl Leistung als auch Präzision erfordern.
Der gesamte RAM-Speicherbedarf der CANopenFD Stacks von MicroControl beträgt lediglich 9993 Byte für den Master-Stack und 3966 Byte für den Slave-Stack (bss-Nutzung, analysiert mit amap), was dem Endnutzer reichlich Platz für die Implementierung der erweiterten Anwendungslogik lässt, da die verwendete MCU über ein solides 128 kB RAM verfügt.



